Von Brüssel bis Zell am See: Wahlkampf über den Tellerrand hinaus

Wahlkampf mal anders: ich mache in meinem Wahlkampf etwas, was so glaube ich noch niemand vorher gemacht hat: ich versuche, einen wirklich grenzenlosen Wahlkampf für Europa zu machen. Deshalb kämpfe ich auch im Ausland um Stimmen für NEOS und für befreundete Parteien. Der Wahlkampf führt mich auch in die Wallonie, nach Bayern, Warschau und nach Bozen. Und was mich am Meisten überrascht hat… ich werde inzwischen schon in Brüssel auf der Straße erkannt.

Wenn ich in einem anderen Land Wahlkampf mache, dann versuche ich, dort andere liberale und föderalistische Kandidaten zu unterstützen und mit österreichischen Wählern vor Ort in Kontakt zu kommen. Es war eine spannende Erfahrung, in Brüssel Straßenwahlkampf zu machen. Wir waren mit einer Gruppe von mehreren Kandidaten der liberalen Allianzen ALDE und EFP flyern, darunter ein Italiener, der in Griechenland kandidiert, ein Franzose, der in Belgien kandidiert. Und selbst wenn viele, die wir angesprochen haben, nicht in Belgien wahlberechtigt sind, konnten wir ihnen doch ein Gespräch mit Kandidaten aus ihrem Land ermöglichen. Das ist neu, das hat bisher noch nie eine Partei gemacht! Und in Brüssel auf dem Markt hat mich sogar eine Frau erkannt und angesprochen, ob ich nicht NEOS-Kandidat sei.

Nach Brüssel und Warschau wird der Wahlkampf mich auch noch nach Bayern und nach Südtirol führen, wo ich zusammen mit den liberalen und pro-europäischen Schwesterparteien von NEOS und EFP für ein anderes Europa kämpfen wird – aber ebenso in die Salzburger Regionen. Geplant sind Begegnungen in Hallein, Zell am See und Saalfelden.

Grenzen sind für mich kein Hindernis für Politik: ich war schon maßgeblich an einigen der bekanntesten EU-Gesetze beteiligt und habe mich erfolgreich für die Einführung des Europäischen Bürgerbegehrens und die Rettung des Erasmus-Programms vor dem Sparstift eingesetzt. Mit meiner Kampagne „FairRoaming.eu“ habe ich erfolgreich für die Abschaffung der Handy-Gebühren im Ausland gekämpft. Und in Frankreich habe ich vor drei Jahren die Parti Federaliste Européen (EFP) mitgegründet, die bei den Europawahlen in mehreren Ländern zusammen mit der liberalen ALDE-Allianz zur Wahl antritt.

Ich will ein demokratisches und effizientes Europa. Ich will ein Europa, das besser zusammenarbeitet, wo das wirklich nötig ist, etwa in der Finanzpolitik oder der Außenpolitik. Langfristig hoffe ich, dass wir es schaffen, Vereinigte Staaten von Europa zu entwickeln. Deshalb setze ich mich für NEOS und die Föderalisten ein.

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